„Heißes Pflaster“: Straßentheaterfestival mitten im „Pott“

„Heißes Pflaster, Vol 1“ nennt sich das von Freitag, 30. September, bis Sonntag, 2. Oktober, erstmals in Duisburg, Mülheim und Oberhausen statt-findende Straßentheaterfestival mit ukrainischen, polnischen und deutschen Mitwirkenden.

Mittwoch, 28. September 2022 | Stadt Duisburg - Das Straßenspektakel erinnert an das Kulturhauptstadtjahr „Ruhr 2010“, als es viele stadtübergreifende Kooperationen von Kultur¬projekten der Metropolregion Ruhr gab.

Am Samstag, 1. Oktober, findet das Straßentheaterfestival vor dem Forum auf der Königstraße in der Duisburger Innenstadt statt. Um 14.30 Uhr, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr macht „Knäcke“ (alias Markus Siebert) die Stadt unter anderem mit Slapstick unsicher.

Um 17.30 Uhr findet ein Jugendtheater mit jungen Menschen der Region sowie ukrainischen Flüchtlingen statt. Ein eigens für das Festival zusammen-gestelltes Ensemble, bestehend aus jungen Menschen der Region sowie ukrainischen Flüchtlingen, hat unter der Leitung des in Polen geborenen und heute in Köln lebenden Regisseurs und Theaterpädagogen Michal Nocon eine Eigenproduktion erarbeitet: Aufgeführt wird Peter Handkes „Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten“ – ein Stück über das Ringen um Ver-ständigung, das ganz ohne Worte auskommt.

Um 18.30 Uhr präsentiert das renommierte „Teatr KTO“ aus Krakau mit „Arcadia“ ein szenisches Gedicht über den Zustand unserer Zivilisation – ein „Klagelied ohne Worte“.

Gefördert wird „Heißes Pflaster, Vol 1“ durch den Landschaftsverband Rheinland, den Regionalverband Ruhr und den drei beteiligten Städten. Der Eintritt zu den Darbietungen ist frei.

Das vollständige Programm in allen drei Städten gibt es im Internet unter www.heisses-pflaster-vol1.de.

Stadt Duisburg
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